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Ein verlässliches Werteversprechen für Kunden

NOOS-Artikel in der Modebranche – wichtige Produkte für Retailer

Hitachi Solutions > Blog > 2019 > 05 > NOOS-Artikel in der Modebranche – wichtige Produkte für Retailer

Jeder Einzelhändler strebt nach dem perfekt ausgewogenen Lagerbestand, um gewährleisten zu können, dass Artikel nicht vor Saisonende vergriffen sind. Keiner möchte Kunden abweisen, nur weil ein Produkt nicht mehr auf Lager ist. Bei Saisonartikeln ist dies allerdings unvermeidbar, vor allem weil Händler daran interessiert sind, den Lagerbestand möglichst gering zu halten.

Für den Modehandel sind NOOS-Artikel (NOOS = Never Out Of Stock, ständig verfügbar) jedoch ein ganz besonderer Warenbestandteil. Sie werden ganzjährig neben den Saisonkollektionen verkauft. Die Saison für NOOS-Artikel ist außergewöhnlich und sie gehen mit ganz eigenen Herausforderungen und Vorteilen einher, und sind für alle Retailer enorm wichtig, da sie häufig einen großen Teil des Gesamtumsatzes ausmachen.

Worin unterscheiden sich NOOS- und Saisonartikel?

Obwohl NOOS-Artikel zum Gesamtsortiment gehören, werden sie stets getrennt von Saisonartikeln geplant und analysiert. Da sie immer auf Lager sein müssen, erfolgt ihre Beschaffung kontinuierlich. Für Saisonartikel gibt es hingegen in der Regel nur eine Kauf- und eine Produktionsperiode. Daher müssen Lagerbestand und OTB ganzjährig kontrolliert werden und die Ware muss separat für die Einkäufer vorgehalten werden.

Da es sich bei NOOS-Artikeln durchweg um die gleichen Produkte handelt, kann der Einkauf von Rohstoffen und ggf. von Produktionskapazitäten wirtschaftlicher erfolgen. Die Kalkulation von NOOS- und von Saisonartikeln sowie die Logik dahinter sind daher unterschiedlich: Aufgrund ihres sehr langen Produktlebenszyklus sind die Investitionskosten für NOOS-Artikel ohnehin geringer. Sind sie einmal auf dem Markt, bedarf es keiner weiteren Design- oder Musterphase, die für Saisonartikel trotz der sehr guten digitalen Initiativen einiger Markenunternehmen immer noch sehr kostenintensiv ist.

Die Ausnahme der Regel im Modegeschäft

Die Regel, dass Mode praktisch nicht planbar ist, wird von NOOS-Artikeln außer Kraft gesetzt. Ein Lagerbestand basierend auf historischen Umsatzdaten verringert das Risiko.

Die Herausforderung besteht darin, dass Umsatz mit NOOS-Artikeln ganzjährig realisiert wird, also auch dann, wenn Artikel für die aktuelle Saison gekauft werden. Die Umsatzzahlen für NOOS-Artikel müssen separat überwacht und der Finanzabteilung für Analysen zur Verfügung gestellt werden.

NOOS-Artikel sind unabhängig von Modetrends und können daher über mehrere Saisons verkauft werden. Zudem unterscheidet sich ihre Zielgruppe von derjenigen für Saisonartikel. In Zeiten des kurzzeitigen Interesses und der geringen Markentreue ist es wichtig, möglichst viele Kundengruppen anzusprechen.

Ein einheitliches Werteversprechen für Kunden

Der Anteil der Stammkunden ist bei NOOS-Artikeln höher als bei Saisonartikeln, da sie die Beständigkeit schätzen. Der moderne Kunde lässt sich zwar leicht ablenken, es ist jedoch hinreichend bewiesen, dass gleichbleibende Qualität und ein exzellentes Werteversprechen die Kundengewinnung und -bindung maßgeblich steigern.

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Partner Blogbeitrag: Über die Autorin

Emily Steegstra ist Fashion Industry Specialist bei K3 Business Technologies und verfügt über umfassende Erfahrung mit Microsoft Dynamics AX und 365 for Finance and Operations. Als Beraterin hat sie zahlreiche Implementierungsprojekte für Software und Hardware weltweit für die ganzheitliche Softwarelösung K3|fashion geleitet.

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Thomas Fabian

Thomas Fabian verantwortet die Leitung des auf die Handelsbranche fokussierten Vertriebs der Hitachi Solutions Germany GmbH. Seit mehr als 25 Jahren ist er erfolgreich im Software Lösungsgeschäft in Führungspositionen tätig.

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Thomas Fabian

Thomas Fabian verantwortet die Leitung des auf die Handelsbranche fokussierten Vertriebs der Hitachi Solutions Germany GmbH. Seit mehr als 25 Jahren ist er erfolgreich im Software Lösungsgeschäft in Führungspositionen tätig.

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