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Wie bereiten Sie sich auf den digitalen Wandel vor?

Vier Tipps für bessere Retail-Lösungen und den Ausbau Ihrer Innovationskraft

Hitachi Solutions > Blog > 2019 > 07 > Vier Tipps für bessere Retail-Lösungen und den Ausbau Ihrer Innovationskraft

Um den digitalen Wandel in die Wege zu leiten, müssen Handelsunternehmen zunächst ihr Kerngeschäft identifizieren. Es gilt, Retail-Lösungen abzustimmen, um auf dem Weg in die Zukunft Platz für Innovationen zu schaffen. François Gomez, Geschäftsführer von Retail Industry Solution bei Microsoft, erläutert sein Konzept.

1. Dem Rhythmus agiler Verbraucher folgen

Mit zunehmender Digitalisierung und der Weiterentwicklung des Smartphones gelangt der Verbraucher an die Macht – und die gesamte Handelsbranche bekommt die Auswirkungen zu spüren. Der Kunde informiert sich, kauft online oder wechselt den Standort und entscheidet zunehmend eigenständiger, was, wo und wie er konsumieren möchte. Viele Unternehmen sind nicht in der Lage, auf den steigenden Druck zu reagieren.

Der Wille, sich mit der Zeit zu bessern, reicht nicht aus. Wenn man Neuerungen vornehmen möchte, muss man sowohl finanzielle Ressourcen aufbringen, als auch in Menschen investieren. Um diesen Wandel mitzugehen, müssen Unternehmen nicht nur von ihrem Kerngeschäft – und somit von ihrer Kultur – und deren Unveränderlichkeit überzeugt zu sein, sie benötigen außerdem Agilitätsachsen, um sich an den Markt anpassen zu können. Diese Vision muss sowohl für Sie als auch für Ihre Kunden klar sein. Dann liegt es an Ihnen, agil genug zu sein, um sie durch den Kundenparcours zu führen, inklusive aller Entwicklungen und Kursänderungen.

Erst nach diesem Schritt kann eine Retail-Lösung so gestaltet werden, dass es dem Wachstum des Unternehmens Rechnung trägt und zur Effizienzsteigerung des Kerngeschäfts beiträgt.

2. Sich selbst kennenlernen: der erste Schritt in Richtung Wandel

Innerhalb von ein und demselben Ökosystem können Handelsunternehmen verschiedene Formen annehmen und auch der Mehrwert, den die digitale Welt verspricht, ist zwangsläufig unterschiedlich. Eine genaue interne Beobachtung und Analyse ist der Schlüssel zur Ausrichtung der eigenen IT-Infrastruktur am Kerngeschäft und ihrer Neugestaltung. Welche Unternehmenskultur pflegen Sie? Was erwarten Ihre Kunden wirklich und wonach suchen sie vorrangig in Ihrem Geschäft oder auf Ihrer Website?

Steht die Positionierung eines Handelsunternehmens einmal fest, ergeben sich daraus die Entscheidungen bezüglich der Investitionen und der IT-Infrastruktur. Die Voraussetzung für eine effiziente Architektur und die dazugehörigen Technologien ist eine klare Strategie.

3. Retail-Lösungen: in erfolgreiche digitale Hebel investieren

Der Kunde wartet darauf, dass Sie schnelle und einwandfreie Produktflüsse und -lieferungen bieten? Wirken Sie auf den logistischen Hebel ein: Investieren Sie in gute Tools für Ihre Supply Chain, insbesondere KI-basierte Tools für die Automatisierung und den Überblick über Ihre Lagerbestände.

Ihr Mehrwert liegt eher in der Beratung im stationären Handel? Bauen Sie Ihre IT-Infrastruktur aus, um Ihr Verkaufspersonal mit entsprechenden Anwendungen auszurüsten (z. B. für die Terminvereinbarung online, für die Kundenwiedererkennung, die schnelle Preisbildung usw.). So stärken Sie Kundenvertrauen und -bindung.

Kurzum: Der effiziente Kauf eines ausgewählten Produkts und die gute Beratung als wertvolle Entscheidungshilfe zugunsten eines Produkts sind zwei ganz unterschiedliche Erwartungen, die mit zwei verschiedenen Kerngeschäften einhergehen und somit zwei komplett unterschiedliche IT-Architekturen erfordern – in einem Fall geht es um Vertrieb, im anderen um den Handel!

4. Neuerungen bündeln

Eine Retail-Lösung, die am eigenen Kerngeschäft ausgerichtet ist, ist gut; diejenigen Tools zu bündeln, die das Geschäft langfristig ausbauen und stärken, ist besser!

Ihre Lösung kann Ihre Markenstrategie langfristig nur tragen, wenn es auf eine Infrastruktur gestützt ist, die Vorhersehbarkeit und Agilität über die Zeit miteinander verknüpfen kann.

Da die geeigneten Strategien für den Produktvertrieb in den kommenden Monaten und Jahren noch nicht erarbeitet sind, muss die gewählte Systembasis (z. B. die Microsoft Dynamics 365-Plattform) nicht nur in der Lage sein, eine breite Palette an Diensten bereitzustellen; sie muss auch die Bedürfnisse des Handelsunternehmens ausarbeiten und neu zusammensetzen (und manchmal sogar verwerfen) können. Zudem muss sie das Gesamtgefüge aus Innovationen und verschiedenen Welten am Laufen halten, ohne die grundlegende Infrastruktur infrage zu stellen.

Die Herausforderung des Handelsunternehmens in einem Markt im steten Wandel besteht darin, flexibel auf die unzähligen Neuerungen zu reagieren. Um Ihre Weiterentwicklung unterstützen und begleiten zu können, muss Ihre Lösung auf einem robusten Fundament gebaut und doch agil genug sein, um sich den Änderungen anzupassen.

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JF Gomez

Expert du retail, Jean-François Gomez est Retail Industry Solution Exécutif, chez Microsoft. D’abord architecte des systèmes d’information, il accompagne désormais les acteurs du secteur autour des stratégies métiers, des nouveaux modèles économiques et des technologies associées.

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JF Gomez

Expert du retail, Jean-François Gomez est Retail Industry Solution Exécutif, chez Microsoft. D’abord architecte des systèmes d’information, il accompagne désormais les acteurs du secteur autour des stratégies métiers, des nouveaux modèles économiques et des technologies associées.

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