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Microsoft Oktober Release

Dynamics 365 for Finance and Operations – Highlights des Oktober-Releases 2019

Microsoft Dynamics 365 for Finance and Operations vereint alle Funktionen aus den Bereichen Finanzen und der Operative für schnelle, fundierte Entscheidungen. Mit Finance and Operations können sich Unternehmen schneller an geänderte Marktanforderungen anpassen und wachsen. Für diesen Blogartikel habe ich einige Schlüsselfeatures ausgewählt, die mit dem Oktober Release 2019 eingeführt werden.

Einige dieser Funktionen sind erst für Oktober 2019 bis März 2020 geplant, andere befinden sich aktuell im Public Preview. Eine vollständige Liste der Funktionen, die zwischen Oktober 2019 und März 2020 veröffentlicht werden sollen, finden Sie in Microsofts offiziellem Artikel zu den Neuerungen und geplanten Funktionen für Dynamics 365 for Finance and Operations.

Finanzverwaltung – intelligente Erkenntnisse aus Finanzdaten ziehen

Diese wichtige neue Funktion verspricht Erkenntnisse darüber, wann Kunderechnungen beglichen werden und versetzt Endbenutzer damit in die Lage, ihren Cashflow zu optimieren. Microsoft hat Transaktionstypen für spezifische Erfassungsszenarien eingeführt und das Datenmodell entsprechend angepasst. Diese Änderung zeigt den Sinn eines bestimmten Erfassungseintrags. Die entsprechende Umgebung ist derzeit offen und übermäßig flexibel.

Mit dieser Funktion werden zahlreiche Aspekte eingeführt, u. a.

  • Vorhersagen zur Ausführung von Vorhersage-Modellen im Batch und zum Speichern von Vorhersagedaten in Dynamics 365 for Finance and Operations zur späteren Verwendung
  • Möglichkeit der Einbettung von Prognosen in Listenseiten und Arbeitsbereiche
  • Rechnungsvorhersagen, wie beispielsweise „Rechnungslisten-Seite öffnen”, Inkassodetails, Kundentransaktionen
  • Vorhersagen pro Kunde: Alle Kunden, Gesperrte Kunden, Alle Aufträge

Lifecycle Services (LCS)

In diesem Bereich gibt es mehrere wichtige neue Funktionen. Erstens setzt Microsoft die Migration von Kundenumgebungen auf Self-Service-Bereitstellung fort. Die Standard-Sandbox wird zuerst migriert, sieben Kalendertage später folgt dann die Produktionsumgebung. Der Termin für die Migration kann in besonderen Fällen über ein Online-Formular verschoben werden.

Mit dem Oktober Release 2019 werden Kunden für den Update-Flow ohne Ausfallzeiten für monatliche Service-Updates von Microsoft ausgewählt. Kunden, bei denen „Keine Ausfallzeit“ aktiviert ist, können ein Zeitfenster konfigurieren, in dem das Update durchgeführt wird. Interaktive Benutzer bemerken während des Updates in der Regel keinen Verlust der Verbindung. Alle laufenden Batchaufträge werden im vorkonfigurierten Updatezeitfenster beendet. Alle abgebrochenen Batchaufträge werden nach Abschluss des Updates neu gestartet. Neue Batchaufträge können auch im Updatezeitfenster gestartet werden. Kunden werden über den Status des Updates per E-Mail und über den LCS-Updateverlauf benachrichtigt.

Zweitens führt Microsoft eine projektübergreifende Managementfunktion innerhalb von LCS ein. Diese unterstützt Partner, Systemintegratoren und ISVs, die mehrere Kundenumgebungen verwalten, sowie Großkunden, die mit mehreren Umgebungen arbeiten. Es wird ein neuer kundenübergreifender Arbeitsbereich innerhalb von LCS eingeführt. Damit wird es einfacher, mehrere Funktionen zu verwalten und deren Status zu überwachen. In diesem Arbeitsbereich kann etwa die Nutzung sowie Probleme bei der Überwachung von Umgebungen angezeigt werden und Aktualisierungen können projektübergreifend vorgenommen werden.

Drittens: die Implementierungsmetrik innerhalb von LCS. Microsoft führt eine obligatorische neue Phase im Lebenszyklus für Partner und Systemintegratoren zur Bewertung ihrer Implementierung ein. Hier werden den Partnern auf statischen und Laufzeitanalysen in Sandbox- und Produktionsumgebungen basierende Metriken zur Verfügung gestellt, um die Umsetzung zu bewerten. Die Analyse und die ausführlichen Protokolle enthalten Fehler und Warnungen. Der Code kann erst verschoben und in der Produktionsumgebung bereitgestellt werden, wenn alle Fehler behoben wurden. Außerdem steht ein spezifisches Leistungsbenchmarking zur Verfügung.

Plattform

Hier werden zwei Schlüsselfunktionen eingeführt. Erstens werden Benutzerproduktivität und Benutzererfahrung verbessert. Die folgenden Bereiche halte ich für besonders wichtig:

  • Gespeicherte Ansichten sind allgemein verfügbar und mehrere Verbesserungen dieser Funktion werden im Rahmen monatlicher Updates folgen, wie z. B. die Unterstützung von gespeicherten Ansichten für Arbeitsbereiche und Dialoge sowie eine verbesserte Verwaltung geänderter Ansichten.
  • Im neuen Rastersteuerelement können Sie Summen für numerische Spalten in tabellarischen Rastern anzeigen lassen, Daten basierend auf den Werten in einer oder mehreren Spalten gruppieren und Spalten einfrieren, damit sie beim Bildlauf nicht aus der Ansicht geraten.
  • Die Verwaltung von Batchaufträgen und Batchwarteschlangen wird erheblich verbessert, sodass Administratoren die Möglichkeit haben, Batchaufträge nach Geschäftsprozessen zu priorisieren, anstatt Batchgruppen verwalten zu müssen.

Poweruser in Dynamics 365 for Finance and Operations können Microsoft Power BI-Berichte direkt in Anwendungsarbeitsbereiche einbetten. Es gibt keine Serviceunterbrechungen für die Verteilung von Updates mehr, und Kunden erhalten eine größere Flexibilität bei der Veröffentlichung von auf Power BI gehosteten Verbesserungen für analytische Lösungen in ihrem eigenen Tempo.

Projektmanagement für Servicebranchen

Dieser Bereich erhält mehrere interessante neue Funktionen. Das URS-basierte Ressourcenmanagement für Projekte in Finance and Operations wird in das Projektmanagement des Moduls für Servicebranchen (SI) eingeführt. Dadurch werden Ressourcenbuchungen, Verfügbarkeitskalender, Ressourcenanforderungen, Fähigkeiten und Kompetenzen sowie die Ressourcensuche zum Planen von Projektressourcen erheblich verbessert.

Zudem wird eine Funktion zum Entfernen von Projektgruppenabhängigkeiten aus einem Projekt angeboten:

  • Die „Projektgruppe“ wird zu einem optionalen Gruppierungsmechanismus für Projekte. Die neue Entität „Projektertragsprofil“ wird erstellt; sie enthält die Konfiguration für in Arbeit befindliche Projekte (Work In Progress, WIP)/Umsatzabgrenzung und Umsatzrealisierung für Festpreisprojekte. Das Projektumsatzprofil wird in der Vertragszeile festgelegt.
  • Der „Projekttyp“ muss nicht mehr auf Projektebene festgelegt werden. Ein Projekt verfügt nicht mehr über eine Festpreisart, Zeit und Material, Kosten, Zeit, Intern oder Investition. Stattdessen bestimmt die Projektvertragszeile, ob es sich um ein Festpreis- oder ein Zeit- und Materialprojekt handelt, sodass dasselbe Projekt sowohl eine Festpreiskomponente als auch eine Zeit- und Materialkomponente hat.

Erfahren Sie mehr dazu von unseren Experten

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Paul Mackender

Paul Mackender works for Hitachi Solutions (UK) as a Lead Technical Consultant in the Dynamics 365 Finance & Operations delivery team for Hitachi Solutions. He has worked for Hitachi for over 6 years and has over 10 years of experience working with Microsoft Dynamics. Paul takes a keen interest in the technical advancements that are taking place within Dynamics 365, and how they can be best utilised for the benefit of client projects.

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Autor im Blickpunkt

Paul Mackender

Paul Mackender works for Hitachi Solutions (UK) as a Lead Technical Consultant in the Dynamics 365 Finance & Operations delivery team for Hitachi Solutions. He has worked for Hitachi for over 6 years and has over 10 years of experience working with Microsoft Dynamics. Paul takes a keen interest in the technical advancements that are taking place within Dynamics 365, and how they can be best utilised for the benefit of client projects.